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Wer war eigentlich dieser Fritze-Verra Michel?
Der „Fritze-Verra-Michel-Orden" ist nach dem letzten Nachtwächter in Nonnweiler benannt. Fritze Verra Michel lebte in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts und war ein rechter Schelm wie ehemals Münchhausen. Eigentlich hieß er Michael Honecker und teilte sich das Amt des Viehhirten und Nachtwächters mit seinem Vater Fritz Honecker. Besagter Fritz Honecker zog im Tross der Blücherarmee gegen Napoleon von Ost nach West, bis er im Hochwald hängen blieb und eine Familie gründete. Sein ältester Sohn Michel erbte vom Vater Originalität, Abenteuer- und Reiselust. Als Zwanzigjähriger marschierte er von Nonnweiler nach Antwerpen und per Schiff bis Amerika - aber nach einem halben Jahr war Michel wieder da, weil ihn das Heimweh plagte. Fritze Verra Michel lässt sich so charakterisieren: originell, humorvoll, weltoffen und doch mit der Heimat verbunden. Die Karnevalsgesellschaft 1954 Nonnweiler verleiht jedes Jahr den „Fritze-Verra-Michel-Orden" an eine Persönlichkeit, die mindestens eine der oben erwähnten Eigenschaften besitzt. Übrigens, Erich Honecker aus Wiebeiskirchen stammte in direkter Linie von Fritze Verra Michel ab.
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